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Eigenheim als glücklicher Zufall

«Glückliche Zufälle» seien es gewesen, die Familie Näf zum Hausbau verhalfen. Und glücklich sind die vier auch mit dem Ergebnis.

Majestätisches Einfamilienhaus mit Balustraden | Swisshaus GmbH
Offener Wohn- und Essbereich mit ausgeklügelter Beleuchtung | Swisshaus GmbH
Grosszügiges und modernes Badezimmer | Swisshaus GmbH
Weinkeller im neuen Einfamilienhaus | Swisshaus GmbH

Gemeinsam mit Swisshaus schufen sie ein strahlend weisses Heim, das Erdfarben, Lichtspiele und Farbeffekte in sich vereint. Hätte man die Gelegenheit, mit dem Heli über das Gelände zu fliegen, so würde sich ein entzückend kunterbunter Anblick bieten. Von grünen Wiesen und Wald umgeben schmiegen sich die unterschiedlichsten Häuser zu einem länglichen kleinen Dorf zusammen – vom alten Bauernhaus bis zum topmodernen Kubus ist alles vertreten. Und an einer der Strassen ganz am Rande der Gemeinde, da wäre der Anblick wohl äusserst kurzweilig. Hier ist die Vielfalt an Einfamilienhäusern nämlich besonders gross. Eines der Häuser würde beim Blick aus der Höhe sicherlich auf Anhieb ins Auge fallen: Mit seiner pudrigweissen Fassade und der ausladenden Terrasse mag es aus der Entfernung fast schon wie ein Haus aus einer zierlichen Spielzeugwelt wirken. Weisse Säulen und verspielte Balustradengeländer prägen seine Optik. Zum Hang hin gibt es sich eher verschlossen, in Richtung See und zur Aussicht hin öffnet es sich in grosszügigen Verglasungen und Aussenplätzen auf allen drei Gebäudeebenen.

Ein Glück, ist der Helikopterflug bloss ein kurzweiliges Gedankenspiel. Denn ein so strahlendes Äusseres macht automatisch neugierig auf die inneren Werte des Hauses und seine Bewohner. Mit einer herzlichen Begrüssung öffnen Ramon und Nicole Näf die Türe zu ihrem Eigenheim – ihre zwei Kinder brennen sichtlich darauf, gleich zum Spielen rausgehen zu dürfen. Verständlich – kaum ein Wölkchen steht an diesem Tag am Himmel. Familie Näf hat sich mit dem Bau ihres Eigenheims einen grossen Traum erfüllt. «Wir sind noch sehr jung und ohne eine Reihe von glücklichen Zufällen hätten wir diesen Schritt wohl nicht gehen können», erzählen Nicole und Ramon, während sie auf der sonnigen Terrasse sitzen. Hin und wieder schauen sie auf das Strässchen hinab, wo die Kids mittlerweile spielen. «Hier kommt kaum einmal ein Auto vorbei und wir kennen alle Nachbarn sehr gut. Das ist für uns ein kleiner Luxus», sagt Nicole Näf. Und ein bisschen luxuriös und fast schon majestätisch wirkt auch ihr Haus, das eine schöne Sicht auf den See geniesst. «Ein richtiges Patrizierhaus – so hat es mal ein Bekannter bezeichnet», erzählt der Familienvater und schmunzelt. «Die Balustraden sind absolut charakteristisch, erinnern mich an südlichere Gefilde und irgendwie auch ein bisschen an das Weisse Haus.»

Fruchtbare Zusammenarbeit

«Glückliche Zufälle» hätten ihnen dieses Haus beschert, sagen Näfs gerne. Angefangen bei der Parzelle, die zu einem sehr fairen Preis zum Verkauf stand, und auf die die Familie nur durch einen heissen Tipp aufmerksam wurde. Bis hin zur alten Eigentumswohnung, die innerhalb eines halben Tages bereits einen neuen Besitzer gefunden hatte. So war der Weg aus finanzieller Sicht frei das Projekt Hausbau in Angriff zu nehmen. «Es war enorm schwierig einzuschätzen, wie viel ein Haus im Endeffekt tatsächlich kostet», erinnert sich Ramon Näf. «Die Webseite von Swisshaus half uns weiter. Und das Angebot überzeugte auch sonst. Darum entschieden wir uns, mit dem Generalunternehmer zu bauen.» In mehreren Gesprächen wurden die konkreten Vorstellungen definiert und man schaute sich gemeinsam Musterobjekte an. Der Aushub schliesslich, im April 2012, war ein Riesenereignis für die ganze Familie. Näfs waren fast täglich vor Ort und verfolgten mit, wie ihr Traumhaus Gestalt annahm. Im Juli wurde Richtfest gefeiert, im November dann der Einzug. Das erste Erwachen im neuen Heim, das sei ein «königliches Gefühl!» gewesen.

Abzugshauben als Eyecatcher

Während es draussen langsam richtig heiss wird, macht sich in der Küche ein wunderbar süsslicher Duft breit. Der Blick in den Ofen verrät: gleich gibt’s frischen Rhabarberkuchen. «In der neuen Küche macht das Kochen und Backen gleich viel mehr Spass, auch wenn man kein Superkoch ist», verrät Nicole Näf. Wichtig war der Familie hier in erster Linie eine grosse Arbeitsfläche und viel Stauraum – aber auch optisch sollte die Küche natürlich ansprechend sein. Nach intensiver Suche entschieden sie sich für eine elegante, helle Küche. Die Kaffeemaschine wurde ebenso in die Seitenwand integriert wie sämtliche Elektrogeräte. Elegante Hingucker: die Glasschubladen und die Abzugshauben, die wie zwei Kronleuchter über der Kochinsel thronen. Das gesamte Geschoss wirkt enorm luftig – einerseits dank der verglasten Front, andererseits dank der Raumhöhe von 2,60 m. Auf sämtlichen Böden wurde ein geölter dunkler Mascarey-Parkett mit feinem Rotstich verlegt – nur in die Nasszellen und Nebenräume kamen Steinzeugfliesen und Naturstein.

Sanfte Naturtöne sind es generell, die das Ambiente des Einfamilienhauses ausmachen. «Die Erdfarben wirken warm und machen unsere Räume schön gemütlich», finden Näfs. Als Kontrast setzt die Wandgestaltung spezielle, teils sehr auffällige Akzente. Ein Fachmann eines Malerfachbetriebs beriet die Familie nicht nur zu den Tapeten, die zum Beispiel ins Büro und Elternschlafzimmer kamen. Er setzte auch die Wandmalereien in den Kinderzimmern und die Patina-Maltechniken im Treppenhaus um. So sind die Wände in vielen Räumen zu einem richtigen Eyecatcher geworden.

Extravagante Lichtspiele sind überall im Haus zu finden

Vom Hauptgeschoss mit Küche, Ess- und Wohnbereich gelangt man nach unten zum Eingang, den Technikräumen und dem selbst realisierten Weinkeller. Im oberen Geschoss schliesslich befinden sich die privaten Zimmer der Familie sowie zwei Bäder. Richtig praktisch: Der Wäscheabwurf vom Badezimmer aus. Was man überall im Haus merkt: Ramon Näf hat «Spass an extravaganter Beleuchtung», wie er selbst gerne sagt. Darum wird in der Wellness-Dusche im Elternbad nach Lust und Laune unter grünem, pinkfarbenem oder orangenem Licht geduscht, im Gästebad leuchtet die Armatur blau oder rot und auch im Wohnbereich schimmern zarte, farbige Lichtstrahlen an der Decke. Und doch, trotz all dieser Extravaganzen ist es etwas ganz anderes, das der Familienvater nennt, wenn man ihn nach seinem persönlichen Highlight am neuen Haus fragt. «Die luftige Offenheit hier im Wohnbereich», sagt er. «Man kann atmen! Und wir fühlen uns rundum wohl.» Das glaubt man der Familie gern, wenn man ihr zuschaut, wie sie auf der sonnigen Terrasse sitzt, den frischen Rhabarberkuchen auf den Tellern und ihr pudrigweisses Haus im Rücken.

«Zum allerersten Mal im neuen, eigenen Haus aufzuwachen, war ein königliches Gefühl!»

Ramon Näf, Bauherr

Quelle: B+L Verlag, traumhaus Nr. 4 / 2013
Fotos: Lea Hepp
Text: Flurina Decasper