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Hausidee Viva - Ein Haus fürs kleine Grundstück

Für Bernhard Oehri war ein eigenes Haus eigentlich nicht mehr als ein Luftschloss. Mit ein wenig Distanz konnten er und seine Frau Verena den Traum verwirklichen.

Irgendwie schwirrte der Gedanke vom eigenen Haus im Kopf des 38-jährigen Montage-Logistikers schon länger herum. Vielmehr jedoch als ein Luftschloss schienen die Träume des Jungvaters nicht zu sein. „Ich konnte mir ehrlich gesagt nicht richtig vorstellen, dass ich einmal in einem Haus wohnen würde“, zeigt sich Bernhard Oehri ehrlich. Schliesslich ist der Sprung von einer Mietwohnung, in der die Eheleute in Rankweil lebten, zu eigenen vier Wänden riesig. Auch wenn es im Fall der Oehris von der Distanz her nur ein Katzensprung war.

Ähnlich erging es seiner Frau Verena. Als die 33-Jährige nach dem Spatenstich das Loch im Rasen ihres Grundstückes sah, schien es noch so unendlich weit weg, dass hier einmal ihr Haus stehen sollte. Dabei war der Hausbau für die junge Familie ohnehin eine äusserst knappe Entscheidung. Nicht, weil sich das Paar nicht einig wurde, sondern weil das Grundstück, das Verena von ihrer Mutter bekam, gerade mal 355 Quadratmeter gross ist. „Fünf Meter kleiner, und wir hätten darauf nicht bauen dürfen.“ So aber reichte es, um sich ein Eigenheim zu errichten, das dank geschickter Planung durch Architekt Daniel Ebenkofler von Swisshaus zum persönlichen Schmuckkästchen für Bernhard, Verena und dem zwölf Wochen alten Töchterchen Leonie wurde.

Das Haus wurde ganz an den Rand des Grundstückes gesetzt, so dass sogar noch ein kleines Stück für den Garten übrig blieb. Gross genug, um es sich an lauen Sommerabenden im Freien bequem zu machen. Überhaupt haben es die Oehris nicht so sehr mit den Distanzen. Als das Ehepaar sich auf einer Wohnbaumesse informierte, blieb es gleich beim ersten Stand hängen. Es war jener der Firma Swisshaus. „Das Modell, das ausgestellt war, gefiel uns auf Anhieb“, begründen der Montage-Logistiker und die Zahnarzthelferin ihre Entscheidung. Ein modernes Haus für junge Familien mit dem Namen „Viva“, das zu Deutsch „Leben“ heisst. Und genau jenen Anspruch erfüllt es auch, wurden doch bei der Realisierung die persönlichen Bedürfnisse berücksichtigt. „Wir hatten stets das Gefühl, dass die Handwerker beim Bau richtig mitlebten“, betont das Paar. Und Verena Oehri ergänzt: „Als Hobbyköchin war mir die Küche natürlich ein besonderes Anliegen.“ Extra raffiniert ist jener Teil der Küchenfront, hinter der sich von aussen unsichtbar die Speis verbirgt. Da sie es von ihrem Elternhaus gewohnt war, entschied sich die Küchenchefin bewusst für einen Gasherd.

Auch wärmetechnisch entschieden sich die Bauherren für Gas als Energieträger. Ergänzt durch einen original „Schliser Ofen“, der ein absoluter Blickfang im Wohnzimmer ist. Einig war sich das Ehepaar darüber, dass der Gang vom Wohnraum getrennt sein soll. Das schafft Distanz. Und wenn gerade von diesem Thema die Rede ist: In ihrem kleinen Garten findet die Zahnarzthelferin auch den notwendigen Abstand von ihrem Beruf. Da kann sie das filigrane Ärztebesteck gegen richtiges Handwerkszeug austauschen und nach Herzenslust ihre rostig-metallenen Dekorationsfiguren kreieren. Und ihr Mann Bernhard braucht derweil keine Luftschlösser mehr bauen.

«Der Spatenstich war ein grosser Augenblick. Es war schwer vorstellbar, dass hier in sieben Monaten unser Haus stehen wird.»

Verena Oehri, Bauherrin