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Klare Strukturen für viel Platz

Das Eigenheim der Familie Laux lässt allen Bewohnern ausreichend Freiraum, ob drinnen oder draussen.

Mehrere Jahre schaute Familie Laux von ihrem Haus auf das anliegende Grundstück, auf dem ihr neues Eigenheim entstehen sollte. Die Erschliessung der Parzelle wurde allerdings lange verzögert, bis endlich fest stand, dass gebaut werden darf. «Es war schon immer unser Traum, einmal ein eigenes Zuhause zu planen», sagt Peter Laux. Da er und seine Frau lange genug Zeit gehabt hatten, um Ideen zu sammeln und sich Gedanken zu machen, wussten sie auch sehr genau, was sie wollten. Biologisches Bauen im Niedrigenergie-Standard stand klar im Vordergrund, mit Erdsonden-Heizung und Fotovoltaik-Anlage, aber ohne eine kontrollierte Belüftung. «Während der Suche nach einem Anbieter in der Region sind wir auf Swisshaus gestossen», erinnert sich der Bauherr.

Wohlfühlklima

Die Grösse des Hauses und die Aufteilung der Räumlichkeiten waren durch die Familienstruktur vorgängig gegeben: Drei Kinder, ein Elternpaar und die Mutter der Ehefrau. «Also brauchte es für den Nachwuchs drei gleich grosse Zimmer, für die Schwiegermutter eine kleine Einliegerwohnung mit eigenem Bad und für uns einen abgetrennten Elternteil», führt Peter Laux aus. Eine grosse Wohnküche sowie eine Bibliothek, ein Büro und ein Jugendzimmer standen ebenfalls auf der Wunschliste der Bauherrschaft. Mithilfe des Swisshaus-Architekten wurden die Möglichkeiten unter Berücksichtigung des Budgets ausgeschöpft. «Vom Resultat sind wir überzeugt und würden bis heute kaum etwas ändern wollen», so der Familienvater, «mein persönliches Highlight ? Dass wir ein ausgezeichnetes Wohnklima haben und uns damit gut fühlen.» Die Architektur des Einfamilienhauses zeigt sich in klarer Struktur und schnörkelloser Ausführung. Winkel und Ecken, die platzintensiv und schlecht nutzbar gewesen wären, sollte es keine geben. Die kubische Bauweise mit Flachdach erfüllt diesen Anspruch voll und ganz.

Runde und verspielte Formen findet man im Gegenzug verbreitet im Aussenbereich. «Der Garten begeistert uns in seiner Pracht immer wieder», schwärmt Peter Laux. Der weitläufige Umschwung liess nebst einer grosszügigen Grünfläche Platz für ein Garten und Gewächshaus sowie eine gemütliche Grill-Ecke. Auf dem runden Kiessitzplatz, der von einem geschwungenen Brunnen ergänzt wird, oder in der schattigen Lounge links vom Haus, hält sich die Familie gerne während der Sommermonate auf. Eine Terrasse im Obergeschoss bietet weiteren Freiraum und einen Rückzugsort an der frischen Luft.

Im Hausinnern stehen die Küche und der Wohn-Essbereich mit Kamin im Zentrum. Bodentiefe Fenster lassen viel Tageslicht in die Räumlichkeiten und sorgen für ein angenehm helles Ambiente. Abends rückt ein LED-Konzept alles ins richtige Licht. Die Kücheninsel mit glänzenden Fronten in Bordeauxrot zieht die Blicke auf sich, während die weisse Rückwand mit eingebauten Geräten im Hintergrund bleibt. Rostbraune Keramikfliesen wurden für die viel frequentierten Bereiche wie die Küche, den Eingangsbereich und die Bäder gewählt. In allen anderen Räumen wurde ein Parkettboden verlegt. Die Einliegerwohnung mit separatem Bad für die Schwiegermutter und die Bibliothek befinden sich ebenfalls im Erdgeschoss.

Jedem sein (Frei-)Raum

Über die Holztreppe mit verglastem Geländer gelangt man in die zweite Etage. Im oberen Stockwerk hat jedes der Kinder sein eigenes Zimmer, nur das Bad teilen sich die Drei. Mit Doppelwaschtisch, Wanne und Dusche ist das allerdings überhaupt kein Problem. Der Elternteil funktioniert als eigener Privat-Wohnbereich: Schlafzimmer, Ankleide und Bad wurden kombiniert. Durch das Zusammenspiel von Holz und rostbraunen Keramikfliesen ist eine behagliche Entspannungszone entstanden. «Wir haben uns hier eine kleine Saunalandschaft gegönnt, weil wir sie im Keller wohl nicht benutzen würden», erklärt Peter Laux. Im Untergeschoss befindet sich stattdessen der Jugendspielraum, wo der Nachwuchs mit Freunden die Freizeit verbringen kann und ganz sicher niemanden stört. Hier ist auch die Haustechnik untergebracht. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe sorgt zusammen mit einer Niedertemperatur-Fussbodenheizung für die richtigen Raumtemperaturen. Dank Solartechnik und Fotovoltaik-Anlage hat die Bauherrschaft den gewünschten Niedrigenergie-Standard erreicht.

Fotos: Thierry Bösiger
Text: Silvana Meisel

«Vom Resultat sind wir überzeugt und würden bis heute kaum etwas ändern wollen.»

Peter Laux, Bauherr